Extrem laut und unglaublich nah
Obwohl nun seit Jahren die Lärmaktionspläne von der EU gefordert werden, wiehert der deutsche Amtsschimmel weiter in den “schimmeligen” Amtsstuben und führt zu solchen Schildbürgerstreichen wie in diesem Video zu sehen.
Durch einseitig errichtete Schallschutzwände an Bahngleisen wird der Bahnlärm naturgemäß reflektiert und die Menschen, die gegenüber der Schallschutzwand wohnen noch stärker belastet.
Ein Problem mit dem sich, nach einem Ausbau der Betuwe-Route zwischen Emmerich/Elten und Oberhausen, leider viele Menschen auseinandersetzen werden müssen.
Herr Fenske, eine Vertreter der DB AG meinte allerdings Anfang Februar auf einer Infoveranstaltung, dass die Schallschutzwände hochabsorbierend wirken würden und die Menschen doch froh sein könnten, wenn sie so eine Schallschutzwand bekommen.
Eine fachlich höchst zweifelhafte Aussage, welche kaum nachvollziehbar ist.
>>Hier<< geht es zum Fernsehbericht
Leserbrief von Karl-Heinz Jansen
vom 23.03.2012 mit Link zur gekürzten Version in der Rheinischen Post
und der "vollständige" Leserbrief
>>Hier<<
Brief an Herrn Pofalla
"Bahnlärm macht krank"
vom 26.03.2012
Westpol
Fernsehsendung
Gesundheitgefährdung Bahnlärm
vom 25.03.2012
>>Hier<<
Äußerungen von Ronald Pofalla zur Abschaffung des Schienenbonus
Nicht nur die IG BISS ist sehr verwundert über die Aussage von Ronald Pofalla: „Bund rüttelt nicht am Schienenbonus“, nun hat Herr Pofalla auch Post unserer Verbündeten im Kampf gegen Schienenlärm, der IG BOHR (Baden-Württemberg), zum Thema Schienenbonus erhalten.
NRW steht vor Neuwahlen und Ronald Pofalla (CDU) hält am Lärmprivileg (Schienenbonus) der DB AG fest.
Herr Pofalla, verkündet am Niederrhein "Bund rüttelt nicht am Schienenbonus"
Quelle: rp-online >>Hier<<
Zur Erinnerung - Herr Pofalla - hier ein kurzer Auszug aus dem Koalitionsvertrag zwischen der CDU/CSU und der FDP aus dem Jahre 2009.
Die Akzeptanz für einen weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hängt entscheidend davon ab, dass die Lärmbelastung der Bevölkerung reduziert wird. Wir wollen deshalb den Lärmschutz ausweiten. Dazu wollen wir den Schienenbonus schrittweise reduzieren mit dem Ziel, ihn ganz abzuschaffen. Gleichzeitig wollen wir eine lärmabhängige Trassenpreisgestaltung bei der Bahn. (Seite 32/124, Zeilen 1595-1599).
Herr Pofalla hat nun sein wahres Gesicht gezeigt. Nun sollte/müsste jedem Bürger und auch Kommunalpolitiker klar sein wie Ronald Pofalla zum dreigleisigen Ausbau der Betuwe-Route (Lärmschutz/Lärmbelastung) steht.
Jetzt müssen sich die Kommunen am rechten Niederrhein die Frage stellen, ob Sie sich durch Ronald Pofalla in Berlin noch richtig vertreten fühlen. Und was können die Kommunen im Zusammenhang mit dem Schienenbonus und dem Ausbau der Betuwe-Route überhaupt noch von Ronald Pofalla erwarten.
Werden Sie aktiv und schreiben Sie Ihre Meinung zum Thema.
ABS 46/2 - Grenze D/NL - Emmerich - Oberhausen
Planfeststellungsabschnitt 3.3
Emmerich – Praest
DER LÄRM GEHÖRT EINGESPERRT, NICHT DIE MENSCHEN
Bei geschlossenem Fenster zu schlafen ist ungesund
Nächtlicher Lärm kann durch ein geschlossenes Lärmschutzfenster abgemildert werden.
Nach einem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes soll es für Anwohner des
Frankfurter Flughafens zumutbar sein, bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Auch bei
der Bahn gehören Lärmschutzfenster zum Regelprogramm.
Prof. Dr. med. Rainer Klinke, ein international renommierter Neurophysiologe,
sieht das anders:
Viele Menschen fühlen sich in der Nacht zum Beispiel durch Bahnlärm gestört und halten
aus diesem Grund ihre Fenster geschlossen. Sie nehmen dadurch negative Folgen für
Gesundheit und Wohlbefinden in Kauf. Ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir im Bett.
Dabei sollte ein ständiger Luftaustausch im Schlafzimmer stattfinden, um die vom
menschlichen Körper produzierten Stoffe, insbesondere Kohlendioxid, abzutransportieren.
Findet dieser Luftaustausch nicht statt, ist die nächtliche Erholung gefährdet.
Nicht gelüftete Zimmer können unter anderem zu verminderter Wasserdampfabgabe und
zum Wärmestau führen, mit der Folge einer Beeinträchtigung der nächtlichen Erholung.
Dabei ist der Luftaustausch, der zum Beispiel durch Türschlitze stattfindet, nicht ausreichend.
Klinke ist der Auffassung: „Ein Schallschutzkäfig ohne Lüftung ist unzumutbar“.
Anzufügen ist, dass alle bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die im Regelprogramm vorgesehenen Maßnahmen bestehend aus Schallschutzwänden und Fenstern nicht geeignet sind um die Menschen vor Bahnlärmemissionen zu schützen. Erschütterungen, Sekundär- und Infraschall werden gar nicht abgehalten und auch der Luftschall wird meist durch die wenig absorbierenden Wände des Standartprogramms nur umgelenkt. Geschlossene Lärmschutzfenster wirken zwar, sind aber kein Gesundheitsschutz wie die obigen Ausführungen zeigen. Mit der Justiz werden wir jedoch diese Probleme nicht lösen sondern nur mit der Politik denn die notwendige Novellierung der Gesetze nach dem heutigen Stand des Wissens und der Technik ist nicht Sache der Justiz sondern der Politik. Indem wir öffentlich darüber aufklären erhöhen wir den Handlungsdruck.
Es grüßt Sie herzlich
BÜRGERNETZWERK PRO RHEINTAL e. V.
Frank Gross
1. Vorsitzender


Liebe Mitglieder und Interessierte,
wir möchten weiter Aufklärung betreiben und Sie auf eine Sendung im ZDF am 28 Februar um 21:00 Uhr aufmerksam machen.
Das ZDF berichtet in der Sendung „Frontal21“ über den unerträglichen Lärm des Schienengüterverkehrs von Freiburg bis zum Niederrhein.
Link zur Seite Frontal 21 >>Hier<<
Link zur Seite des ZDF´s zu mehreren Berichten mit dem
Thema Bahnlärm >>Hier<<
Des Weiteren lief am 15.02.2012 auf dem WDR Programm die Sendung
Mein gutes Recht mit dem Beitrag:
"Bürger gegen Bahn"
>>Hier<< der Link
Mit BISSigen Grüßen,
Karl-Heinz Jansen
1.Vorsitzender
Denken Sie immer daran, Bahnlärm macht krank! (IBK Boppard 2010)
Die IG BISS fordert ein Vergleichsgutachten einer zweigleisigen, reinen Güterzugtrasse, siedlungsfern, für den internationalen Schienengüterverkehr, dies wäre ein erster Schritt in einen zukunftsorientierten und menschenverträglichen Schienengüterverkehr am Niederrhein.
Interessengemeinschaft Betuwe-Initiative Sicherheit Siedlungsfern e.V.
Sulenstraße 19
46446 Emmerich am Rhein
Tel. 02822/980937 Mobil 01634980937
info@ig-biss.de
www.ig-biss.de